Orpundart 2014

Orpundart Werbung 20min

Mit meinem kleinen, roten Mobility Auto gings ab Richtung Orpund ans 4. Orpundart. Ich war letztes Jahr bereits dort, damals zum 1. Mal. Der Tipp, die Google Maps-App als Navi zu benutzen, hat sich da bestens bewährt. Quer übers Feld gings zum Parkplatz, bei dem ich schon dachte, ich würd bestimmt nie mehr ankommen und ich betete, dass es nicht anfangen würde zu Regnen. Ich wär da bestimmt nie mehr aus dem stoppeligen Feld rausgekommen. Haha. Es war allerdings ein super Sommerabend mit toller Musik, super Unterhaltung und einer Überraschung…

Da sassen schon welche zu Dritt in der 1. Reihe in der brennenden Sonne. Dass das Bekannte von mir sein würden, konnte ja gar nicht anders sein ^^ Ansonsten interessierte sich noch keiner für die Bühne. Das Gelände war wie bereits erwartet noch ziemlich leer. Am Eingang traf man auf die Sprayer, die an ihren Graffitis arbeiteten. War letztes Jahr nicht anders gewesen. Es gab mehrere Foodstände und Bars. Viele sassen an den Festtischen beim Znacht. Im VIP-Zelt oben schlürften sie bestimmt an ihren Cüpli ^^ Ritschi höchst persönlich platzierte für sich und seine Bandkollegen gerade Wasserflaschen. Das Programm war bernlastig an dem diesjährigen Orpundart. Neben Ritschi sind auch Trauffer und Pegasus aus dem Kanton. Der Mundartsänger aus dem Berner Oberland startete sein Konzert dann rund eine Stunde nach meiner Ankunft.

Als erstens entschuldigte er sich für seine Sonnenbrille, aber da oben wär ich ohne auch blind rumgerant. Aber sowas von herrlich diese Sonne. Mein erstes Ritschi-Konzert seit der Veröffentlichung des aktuellen Albums. Ein Bisschen „Bla Bla“, „Schisstäg“ waren es da bestimmt keine [Video hier] und „Uf dr Flucht“ [Video hier] zu sein, hatte er auch auf keinen Fall nötig. Wie schön war es, als die Zuschauer alle den Plüsch-Song „Heimweh“ [Video hier] mitsangen. Und die Zuschauer machten das offensichtlich sehr gerne. Als er seine Ukulele für „Öpfelboum u Palme“ auspackte, hatte er definitiv gewonnen. 77 Bombay Street und James Gruntz haben mich mit diesem Ukulele Virus angesteckt. Und der Ritschi’s Song bringt einfach so wunderbare Ferien und Freiheitsstimmung – das passte auch perfekt zu dem tollen Sommerabend. Mal machte er einen Abstecher ins Publikum, sang mit den Orpundart-Besuchern, liess alle Arme schwenken und zum Schluss holte er ein paar Fans zu „Probier mi doch mal us“ [Video hier] auf die Bühne, um eine kleine Choreografie zum Lied vorzuzeigen. Ein super relaxter und schöner Start in den Konzertabend.

Ritschi @ Orpundart 2014

Ritschi & Fans @ Orpundart 2014

[Fotos in Galerie]

Wo Trauffer auftritt, dort ist Party. Nicht anders da in Orpund. Es ging also etwas wilder weiter. Aber ja, Sommerzeit ist Ferienzeit und jetzt, wo ich mal wieder dabei war, wenn auch Sängerin Moni auf der Bühne stand, fehlte dafür Chrigu am Schlagzeug 😉 Die Show war aber auf jeden Fall mal wieder gelungen. Ein Bisschen schunkeln zu „Müeh mit de Chüeh“, etwas „Zumba“ zur Auflockerung und einen Ausflug in die „Weschtschwiiz“. Zu gerne scheint Marc auch den Kassettenrecorder auszupacken und den Kleinsten zu erklären, was es damit auf sich hat. Und irgendwie warten alle immer auf „zjung für mi“, singen und gröhlen dabei dann immer zu gerne mit. Zum Abschluss dann noch ein toller Silber-Konfetti-Regen.

Trauffer @ Orpundart 2014

[Fotos in Galerie]

Pegasus starteten dann ihre Show wie bereits in Etziken mit „Digital Kids“ und auch sonst war die Setlist ziemlich gleich. Plötzlich war es viel enger bei uns vorn an der Absperrung. Klar, Heimspiel für die vier Bieler. Erst heizten sie mit alten und neuen Hits richtig ein, dann gabs eine deftige Abkühlung – zumindest für Frontmann Noah. Das war die am Anfang erwähnte Überraschung: Die „Ice Bucket Challange“ hatte auch Pegasus erreicht. Sie gaben einen Hut in die Runde, in den die Orpundart-Zuschauer etwas spenden konnten und am Schluss holte ihn Noah persönlich am VIP-Zelt wieder ab. Und es gab einen Kübel Eis für ihn – im wahrsten Sinne des Wortes. Es waren nämlich mehr Eiswürfel als Eiswasser ^^ Das Ganze wurde von Ihnen selbst natürlich dokumentiert und kann man auf ihrem Youtube-Kanal sehen (VIDEO HIER). Und die Leute wollten gar nicht mehr aufhören zu spenden – es gab ein richtigen Kleingeldregen, weil alle noch was auf die Bühne warfen. Total verrückt und witzig.

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[Fotos in Galerie]

Tolle Stimmung. Tolles Konzert und mal wieder viel zu schnell zu Ende. Den ganzen Abend schienen Zuschauer sowie Bands locker drauf zu sein und gut gelaunt. Darauf folgte für mich eine sehr kurze Nacht. Aber es hat sich mal wieder total gelohnt 🙂

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